Auch wenn mit dem Namen Free Culture TV Erwartungen geschürt werden, die nicht unbedingt befriedigt werden können, ist das Projekt auf jedenfall Wert erwähnt und, noch wichtiger, in Zukunft verfolgt zu werden. Hinter Free Culture TV verbirgt sich kein Fernsehsender mit eigener Redaktion und eigenem Programm, sondern eine Art Sammler und Aggregator für filmische Inhalte, die sich mit dem Thema Free Culture auseinandersetzen. Mit Hilfe des Open-Source-Players Miro können die von Free Culture TV gesammelten und zusammengestellten Inhalte abonniert und angeschaut werden.
Zwar befinden sich zur Zeit erst sieben Filme in dem entsprechenden Miro-Channel, es ist aber davon auszugehen, dass sehr bald mehr Content folgen wird.
Endlich bringt mal jemand ein wenig Ordnung in diesen unübersichtlichen Wust von Filmen und Dokumentionen, die sich um dieses spannende Thema drehen. Free Culture TV - einfach und sinnvoll.
Heute sehe ich mich gezwungen einfach frei heraus zu loben. Ganz schamlos will ich in diesem kurzen Artikel einfach mal die Ehrennadel an die Brust stecken, an die sie gehört, den Pokal überreichen und das gelbe Trikot vergeben! Natürlich hat jede Ehrung einen Grund, nicht selten sind es Zahlen und auch hier steht eine im Vordergrund und zwar die 50. Die 50. Veröffentlichung von 12rec.net ist nicht nur eine gute Zusammenstellung, eine gelungene Compilation, ein toller Mix quer durch ihre Musik, sondern sticht für mich aus den CD-Veröffentlichungen in Deutschland dermaßen heraus, dass ich diesen Artikel schreiben muss, in dem ich nur loben werde (zumindest 12rec.). Was so toll ist? Okay fangen wir vorne an: [Weiterlesen...]
Neulich wurde Delhotel euch in Textform ans Herz gelegt, nun gibt’s das ganze auch als Podcast, zusammengeschnürt und hübsch verpackt in 60 Minuten “FreeQuency”.
“FreeQuency hat sich auf die Suche nach dem wahren Indie gemacht. Die Suche war erfolgreich. In Mexiko gibt es ihn noch - ein Ort, an dem Independentmusik unbefleckt ist, frei von ausgelutschten Stars und ausgebrannten Melodien: Monterrey. Das DIY-Sprachrohr der Stadt im Nordosten Mexikos nennt sich Delhotel Records, ein Netlabel, das sich zur Aufgabe gemacht hat, die mexikanische Independent-Szene der Weltöffentlichkeit zu präsentieren. FreeQuency blickt hinter die offenen Türen von Delhotel und liefert einen musikalischen Rundumschlag aus Monterrey”. (byte.fm)
Gibt es eine griffige Definition für ein Netlabel? Allgemein kann man sich damit zufrieden geben, wenn man sagt, dass Netlabels virtuelle Musiklabels sind. Schaut man sich in der Szene um, stellt man jedoch schnell fest, dass es nicht nur verschiedene Vertriebsmodelle von virtuell bereitgestellter Musik gibt, sondern auch aus musikalischer Sicht eine höchst ambivalente Bandbreite an musikalischen Sphären existiert. Während sich Netlabels anfänglich ausschließlich elektronischer Musik widmeten, war ein weiterer Schritt in der Entwicklung die Etablierung des musikalischen Experiments. Musik, die ohne kommerziellen Druck aufregende, neue Gefilde erkundet, Jenseits von Massentauglichkeit und Popkultur.
In jüngster Vergangenheit scheint ein wiederum neuer Schritt in der Entwicklung der Netlabels Einzug gehalten zu haben: Traditionelle Indiependentstrukturen und deren musikalische Ufer adaptieren die von Netlabels beschrittenen Wege. Ein aktuelles Beispiel: Das niederländische Netlabel Beep! Beep! Back Up The Truck. [Weiterlesen...]
[Foto: Screenshot "Marijuana, the gateway drug" bobster1985]
“youth is a happy time and a carefree time, a time of auto rides and double dates.”
Wie war es doch schön, als wir alle noch jung waren, damals in den 50ern - ein Funkeln in den Augen unserer Großeltern. Nur gut also, daß es unsere Großeltern richtig gemacht haben, halbwegs anständige Familen gründeten und darauf verzichteten sich mit allen möglichen Drogen die arbeitsame Nachkriegswelt bunt zu spritzen, zu schnupfen, zu rauchen. Anno dazumal gab es aber auch noch brauchbare Drogenpräventionsmittel, die in unserer Gegenwart leider Gottes fehlen. Die Rede ist von gut gemachten Aufklärungsfilmen. Da im Grunde genommen allen bekannt ist, daß Anti-Drogen-Kampagnen heutzutage rein gar nichts mehr bringen, hat man sich dazu entschieden den “nationalen Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige” einzurichten, den wir von der Metawelle heute feierlich begehen wollen. [Weiterlesen...]
Eine ausgeprägte und lebendige Indieszene vermutet man in den USA, New York zum Beispiel. Klar. England, natürlich, London eben. Dann fällt mir spontan noch Kanada ein und sogar auf dem europäischen Festland kann man einige Hochburgen des Indie ausmachen. Wie die Überschrift es jedoch schon erahnen lässt, geht es in diesem Artikel um eine bislang international weniger beachtete Szene. Und zwar die Indieszene in Mexiko. Nord-Ost-Mexiko um genau zu sein. Denn dort gibt es einen Ort, an dem der Indie noch umbefleckt ist - frei von ausgelutschten Stars und ausgebrannten Melodien. Monterrey, ein Ort, in dem Delhotel Records seine Türen der Welt öffnet. [Weiterlesen...]