FreeQuency präsentiert diesmal Provinzklänge aus dem Norden der USA sowie aus dem Norden unseres Landes. Mit viel Uiuiuiuiui und Schubidubidu beginnt die Sendung. Da ist die Rede von Robotern mit Liebeskummer und verzweifelten Telefonaten. D.I.Y. ist wie immer an der Tagesordnung und auch ein Großer ist dabei, denn Daniel Johnston debutiert beim FreeMusicArchive und packt dafür ein 27 Jahre altes Stück auf den virtuellen Gabentisch. Insgesamt gibt’s gewohnt vielfältige Klänge zwischen Pop, Jazz, Triphop, Elektropop, IDM, Folk und Postrock. (Download- und Infolinks nach dem Klick) [Weiterlesen...]
Finanzkrise. Finanzkrise? Da haben sich doch tatsächlich kleine Hymnen zur Finanzkrise in die Sendung geschlichen. Und das absolut unintendiert. Aber wenn das die aktuellen Themen der Netaudiowelt sind, dann haben Titel wie “Debt Collector” oder “Discount Store” auch ihre Berechtigung. Natürlich dreht sich nicht alles um dieses unerschöpfliche Jammerthema. Die Sendung schwelgt auch in Erinnerungen an den ersten Computer, die sich in einem Song von Pauk manifestieren. Außerdem werden goldene Medaillen verteilt, die mithilfe von innovativen Vertriebsmodellen eines holländischen Netlabels ans Tageslicht gebracht werden und man wird hören können, wie es um 4 Uhr morgens auf dem Charles de Gaulle Flughafen klingt. Das alles und einiges mehr gibt es in dieser Ausgabe von FreeQuency, der Sendung rund um Netlabels und freier Musik aus dem Netz. Playlist, Info- und Downloadlinks nach dem Klick. [Weiterlesen...]
Gerade noch im Radio, jetzt als Podcast. FreeQuency, Ausgabe 14: Die Netlabelszene wird durch elektronische Musik dominiert. Klar. In den letzten Jahren wandern jedoch auch vermehrt nicht-elektronische Töne durch die weiten Gefilde der Netaudiowelt. Nur ein Genre fehlt, bzw. ist sehr unterrepräsentiert: Hiphop. Das muss sich ändern, dachten sich Sven Swift und Filippo Aldovini und gründeten das Netlabel Error Broadcast. Dessen erste Release ist seit ein paar Wochen raußen: “Bag Of Nothingness”. Grund genug mal bei einem der Macher genauer nachzuhaken woran die Nachlässigkeit der Hiphopper liegt und was Error Broadcast anders machen will als bisherige Netlabels. Neben diesem Themenschwerpunkt zum Hiphop werden auch aktuelle und nicht zu vergessene musikalische Schmankerl aus den Untiefen des Netzes präsentiert. Genregrenzen kennt diese Sendung genauso wenig wie das Web! [Weiterlesen...]
Error Broadcast arbeitet am “Netlabel 2.0″
Einige von euch haben es sicher schon mitbekommen. Es gibt ein neues Netlabel: Error Broadcast. Das allein ist noch nichts besonderes. Was sich Sven Swift und Filippo Aldovini mit Error Broadcast vorgenommen haben, ist jedoch durchaus bemerkenswert. Erstens widmen sie sich dem in der Netaudioszene immernoch stiefmütterlich behandelten Genre Hiphop und zweitens greifen sie auf die bisher gesammelten Erfahrungen ihrer bereits etablierten Netlabels (12rec, Zymogen) zurück, um das Projekt auch in einer kommerziellen Ausrichtung erfolgreich werden zu lassen. Neben freien MP3s wird es Bezahldownloads und physische Tonträger geben.
Glücklicherweise erwischte ich Sven Swift via Skype und konnte ihm ein paar Fragen zu Error Broadcast stellen. Das Ergebnis gibt es nun als Podcast. [Weiterlesen...]
Seit Januar schaut die Welt täglich auf Obama. Der Amtsantritt des 44. Präsidenten der USA war ein globales Medienereignis. Auch musikalisch setzten sich einige Künstler mit diesem Ereignis auseinander. Einige Netlabel- und Remixkünstler bedienten sich an Obamas gesprochenem Wort und mixten sehr Interessantes daraus zusammen. So mischte DJ Z-Trip z.B. gleich einen ganzen “Victory Lap” Party-Mix ab, der eine musikalische und polit-historische Aufarbeitung des Obamasieges darstellt. Samples und Remixes sind also ein Schwerpunktthema dieser Ausgabe von Freequency. Außerdem gibt es wie gewohnt einen bunten musikalischen Blick auf aktuelle und vergangene Releases aus der Welt der freien Musik aus dem Netz. [Weiterlesen...]
Für einen Jahresrückblick ist keine Zeit in der Netaudiowelt. Denn in den ersten Tagen des Jahres erschienen bereits unzählige neue musikalische Artefakte, die das Licht der virtuellen Welt erblickten. Rap aus Mexiko zum Beispiel, der seine Wurzeln im Swing und Jazz sucht. Winzige Kreaturen, die einen “bing bang” besingen. Pop aus Frankreich, der mit weiblichem Gesang aus New York verfeinert und mit belgischem Remixtalent abgerundet wurde. Außerdem gibt es einen großen Alten, der gegen das Vergessen einer Web 2.0 Generation ankämpft, Jay Bennett. Insgesamt eine Runde Sache, die poppig anfängt und experimentell endet. [Weiterlesen...]
Zum letzten Mal in diesem Jahr befasst sich FreeQuency in der aktuellen Ausgabe mit vereinsamten Musikern, die als One-Man-Bands vom Texten bis zur Post-Production alles allein in die Hand nehmen. Der Alleingang wird, wie wir hören werden, oftmals jedoch nur in der Originalversion eines Songs gewählt. Denn nach der Veröffentlichung eines Songs werden gerne einzelne Tonspuren zum Remixen freigegeben, was von Künstlern aus der ganzen Welt dankend angenommen und entsprechend umgesetzt wird. Außerdem wird der musikalische Blick auf die mexikanische und indonesische Musikszene gerichtet, die durch wachsende Netlabelstrukturen an internationaler Aufmerksamkeit gewinnt. Man kann demnach wiedereinmal eine musikalisch vielseitige Reise durch die virtuellen Tiefen der Welt des Netaudio erwarten. [Weiterlesen...]