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	<title>METAWELLE &#187; Henning</title>
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	<description>Free- &#38; Open Content Magazin</description>
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		<title>Frühlingsmusik</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Apr 2009 18:26:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henning</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Clint Vickery and Tyler Shafer haben es gerne weich. Soll heißen: Die beiden machen Musik und diese Musik ist natürlich weich. Sie webt sich ins Ohr wie sich Zuckerwatte um einen spröden Holzstick webt. Sie wäre bestimmt leicht pink, wenn sie Farbe und zuckrig, wenn sie Geschmack hätte. Clint und Tyler singen immer wieder Uuuuiiieeuuu-iieeeuuu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://metawelle.net/wp-content/uploads/2009/04/spond2.jpg" width="268" align="left" style="margin-right:7px;" />Clint Vickery and Tyler Shafer haben es gerne weich. Soll heißen: Die beiden machen Musik und diese Musik ist natürlich weich. Sie webt sich ins Ohr wie sich Zuckerwatte um einen spröden Holzstick webt. Sie wäre bestimmt leicht pink, wenn sie Farbe und zuckrig, wenn sie Geschmack hätte. Clint und Tyler singen immer wieder Uuuuiiieeuuu-iieeeuuu und sie klatschen in ihre Hände und dann wieder so etwas wie Uuuuhuuu-Lalala. Dazwischen liegen Textpassagen angefüllt mit positivem Lebensgefühl.<br />
<span id="more-1285"></span></p>
<p>Es könnte einem fast schon schlecht werden bei so viel Liebenswürdigkeit und für viele Menschen wird genau das ganz sicher zutreffen; bösartige Menschen mit Gicht in den Händen, versteckt vor Licht und Öffentlichkeit in einer Burg irgendwo in Sibirien, mit <a href="http://www.wissen.de/wde/generator/wissen/ressorts/unterhaltung/index,page=1142308.html">Pasolinis 120 Tagen von Sodom</a> als Lieblingsfilm, im Keller Hitler an einer Beatmungsmaschine am Leben erhaltend. Aber wir sind ja gottseidank nicht solche Menschen, daher muß Clints und Tylers Musik hier über alle Maßen hinweg gelobt werden. Aber um was geht&#8217;s denn eigentlich?</p>
<p></p>
<p>Es geht um das Bandprojekt <a href="http://www.myspace.com/spondee123">Spondee!!</a>, das die zwei vor wenigen Jahren erschaffen haben. Spondee!! haben 2007 schon eine schicke EP veröffentlicht. <i>Creeky Step</i> heißtse. Seit März gibt es jetzt sogar ein ganzes Album, <i>Pop Your Socks Off</i> betitelt. Daraus ausgeschnitten liegt bei <a href="http://ponirepublic.blogspot.com">Poni Republic</a> eine Auswahl von sechs Liedern als <i>Spondee EP</i> zum freien Download bereit. Wir raten ganz dringend dazu genau diese EP herunterzuladen und sie anschließend nonstop anzuhören. Dann ist auch endlich diese Band für den Frühling gefunden, nach der man schon seit Wochen verzweifelt gesucht hat. Wer es jetzt schon nicht mehr erwarten kann, kommt <a href="http://ponirepublic.com/releases/Spondee%20-%20Spondee%20EP%20%5bPoni%20Republic%202009%5d.rar">hier</a> direkt zum Download und <a href="http://ponirepublic.blogspot.com/2009/04/spondee-self-titled-ep.html">hier</a> zur Seite mit weiteren Informationen.</p>
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		<title>Alte Hüte</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Nov 2008 19:21:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein alter Hut muß nicht notwendigerweise ein unschöner Hut sein. Diesen Gedanken hat man offensichtlich im Hause Piepmatz vor wenigen Wochen geführt und hat sich dazu entschlossen eine Zusammenarbeit mit dem Kieler Liedermacher Walheimat zu wagen. Der Mann hat nicht etwa eine neue Platte aufgenommen, nein, er hat sich viel mehr dazu entschlossen eine bereits [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://metawelle.net/wp-content/uploads/2008/11/jan2.jpg" width="430" align="left" style="5px;" alt="walheimat"></p>
<p>Ein alter Hut muß nicht notwendigerweise ein unschöner Hut sein. Diesen Gedanken hat man offensichtlich im Hause <a href="http://www.piepmatz-records.de">Piepmatz</a> vor wenigen Wochen geführt und hat sich dazu entschlossen eine Zusammenarbeit mit dem Kieler Liedermacher <a href="http://www.walheimat.blogsport.de">Walheimat</a> zu wagen. Der Mann hat nicht etwa eine neue Platte aufgenommen, nein, er hat sich viel mehr dazu entschlossen eine bereits vorhandene EP der interessierten Welt frei zugänglich zu machen. Das Ganze ergibt dann die insgesamt sechzehnte Release des sympathischen Netlabels aus Dresden: <b>Das Sofa hier ist unbequem</b>.  <span id="more-756"></span></p>
<p>Besonderheit an der Geschichte ist nun vor allem, daß bei Netlabels tendenziell eher selten deutschsprachige Singer/Songwriter unterkommen. Womöglich liegt das auch daran, daß die Zeichen der Zeit nicht unbedingt auf Folk und vergleichbarem stehen, sondern daß Herr und Frau Hipster lieber kryptisches über elektronisches stottern. Piepmatz-Records ist da bisher glücklicherweise recht trendresistent geblieben. In der Kategorie der deutschsprachigen Popularmusik ist man sicherlich eine von wenigen Ausnahmen, aber man hat auch dort vielfach auf Gruppen gesetzt, so daß Walheimat schon fast eine kleine Abwechslung im Piepmatz-Katalog darstellt. Ganz klassisch, als Mann mit Gitarre, kann man Walheimat zwar hin und wieder bei Auftritten erleben, doch auf <b>Das Sofa hier ist unbequem</b> gesellen sich noch einige weitere Instrumente dazu. Das bedeutet nun aber in keinem Fall, daß der Fokus hier auf der Musik liegen würde. Liedermacher werden vor allem an ihren Texten gemessen und Walheimat ist, zusätzliche Instrumente hin oder her, noch immer so etwas wie ein Liedermacher.</p>
<p><i>&#8220;Sie schreiben nur noch Lieder, die keiner versteht. Der gemästete Wortschatz ist ausgeschöpft. Frag mich nicht, was noch geht. Du meinst Totgesagte leben länger und ich dachte mir nur: Dann sterbe ich wohl niemals.&#8221;</i></p>
<p>Zugegeben, so gut, wie manch anderer dieser Zunft, lässt sich Walheimat nicht konsumieren. Das geht alles nicht so locker runter wie bei Reinhard Mey. Jedes der sechs Lieder der EP kommt überaus schroff daher. Es geht, wie der Titel schon nahelegt, ganz viel um Unbequemlichkeiten. Wir bewegen uns aber weder im politisierten Parolengedresche, noch im nicht enden wollenden Gejammer mit Emoanstrich. Walheimat setzt auch nicht auf das große Geschichtenerzählen, Walheimat gibt kleine Einblicke in seine Welt und er wird dabei nur selten sehr konkret. Durch diesen Verzicht auf das Detail wird der Hörer automatisch dazu genötigt sich selbst ein wenig Gedanken zu machen. Walheimat erklärt uns nicht sein Leben und kommt ebenfalls nicht mit dem Zeigefinger daher, will uns also auch nicht unser Leben erklären. </p>
<p>Wer noch auf ungekünstelte, ehrliche Musik stehen sollte, die sich vielleicht erst beim zweiten Hören erschließt, der sollte unbedingt mal in <b>Das Sofa hier ist unbequem</b> reinhören. Die Platte ist bereits im späten August bei Piepmatz erschienen und als Selbstveröffentlichung ein gutes Jahr früher &#8211; alter Hut, aber gut.</p>
<p>Links:</p>
<p>- <a href="http://www.archive.org/details/piep016">Ein freier Download</a> beim Internet-Archive<br />
- <a href="http://www.rowolo.de/piepmatz/cd-das_sofa_hier.htm">Die EP zum Anfassen</a> bei Piepmatz-Records<br />
- Die obligatorische <a href="http://www.myspace.com/walheimat">Myspace-Seite von Walheimat</a></p>
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		<title>Free Music Archive Sampler</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Aug 2008 13:15:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Im November ist es so weit. Das Free Music Archive wird seine Pforten öffnen und uns ein, wie der Name bereits vermuten lässt, umfangreiches Archiv an freier Musik zur Verfügung stellen. Der Drahtzieher des Ganzen, die Radiostation WFMU, kündigt einen Berg von thousands of tracks an, die man sich dort anhören und natürlich auch herunterladen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://metawelle.net/wp-content/uploads/2008/08/fma2.jpg" width="215" align="left" style="margin-right:5px;" alt="FMA-Sampler-Frontcover" align="left"/>Im November ist es so weit. Das <a href="http://www.freemusicarchive.org">Free Music Archive</a> wird seine Pforten öffnen und uns ein, wie der Name bereits vermuten lässt, umfangreiches Archiv an freier Musik zur Verfügung stellen. Der Drahtzieher des Ganzen, die Radiostation WFMU, kündigt einen Berg von <i>thousands of tracks</i> an, die man sich dort anhören und natürlich auch herunterladen kann. Daß es sich bei diesen Songs nicht um irgendwelche dahergelaufenen handeln wird, lässt eine Kompilation erahnen, die vom Free Music Archive gerade im Juli herausgebracht wurde.  <span id="more-616"></span></p>
<p>Der <a href="http://www.freemusicarchive.org/prelaunch/samplerv1">Free Music Archive Sampler CD Vol. 1</a> verspricht <i>Selected Sounds from the Free Music Archive</i> und ist mit anständigen einundzwanzig Liedern von insgesamt knapp einer Stunde und zwanzig Minuten Länge recht umfangreich geraten. Da sollte man doch annehmen, daß eine Menge überflüssiges mit dabei ist. Aber nein, überflüssig ist hier nichts, wohl aber gibt es klasse Bands im Überfluß. Beim ersten betrachten der Titelliste fallen dem erprobten Hörer zeitgenössischer Musik gleich zahlreiche Bands und Solokünstler von nicht unerheblicher Großartigkeit ins Auge: <b>Kinski, Dan Deacon, Jad Fair, People Like Us, Clockcleaner usw.</b> &#8211; alles Leute, die bereits außerhalb des Internets erfolgreich Musik veröffentlicht haben.</p>
<p>Stilistisch ist die Zusammenstellung einigermaßen breit angelegt. Neben gequälten Gitarren, gibt es Hip Hop und Electro oder die genannten Genres irgendwie vermischt. Über allem aber liegt das Air einer gewissen ungehemmten Kreativitätsentladung. Popmusik im herkömmlichen Sinne ist also eher nicht zu erwarten. Diese Einigkeit im Geiste macht die Kompilation dann auch über alle Maßen hinaus stimmig. Man kann locker die achtzig Minuten zuhören und muß nicht ein einziges Mal erschrocken aufspringen, weil komische Übergänge die Ohren würgen.</p>
<p>Neben der wunderbaren Musik gibt es einen von vielen Menschen, die Platten veröffentlichen, mißachteten, zusätzlichen Qualitätssteigerungsfaktor: Die Rede ist von der schlicht-schönen Covergestaltung (s.o.) eines gewissen Herren <a href="http://gregharrisondesign.com/">Greg Harrison</a>. Hinter Harrisons Backcover mit der (selbstverständlich) kompletten Tracklist, geht es direkt zum Download, zu dem ich mehr als nur raten möchte. Man darf gespannt sein, ob das ganze Archiv auch so interessant wird, wie diese Kompilation.</p>
<p><a href="http://blogfiles.wfmu.org/JI/Free_Music_Archive_Sampler_v1.zip"><img src="http://metawelle.net/wp-content/uploads/2008/08/back.jpg" alt="Hier geht's zum Download" width="420"></a></p>
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		<title>Keine Macht den Drogen</title>
		<link>http://metawelle.net/2008/07/21/keine-macht-den-drogen/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Jul 2008 20:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Netz(Kultur)]]></category>

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		<description><![CDATA[[Foto: Screenshot "Marijuana, the gateway drug" bobster1985] &#8220;youth is a happy time and a carefree time, a time of auto rides and double dates.&#8221; Wie war es doch schön, als wir alle noch jung waren, damals in den 50ern &#8211; ein Funkeln in den Augen unserer Großeltern. Nur gut also, daß es unsere Großeltern richtig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://metawelle.net/wp-content/uploads/2008/07/drogen.jpg" alt="" /><br />
<small>[Foto: Screenshot "Marijuana, the gateway drug" <a href="http://www.flickr.com/photos/32912172@N00/2676109859/">bobster1985</a>]</small></p>
<p>&#8220;<strong>youth is a happy time and a carefree time, a time of auto rides and double dates.</strong>&#8221; </p>
<p>Wie war es doch schön, als wir alle noch jung waren, damals in den 50ern &#8211; ein Funkeln in den Augen unserer Großeltern. Nur gut also, daß es unsere Großeltern richtig gemacht haben, halbwegs anständige Familen gründeten und darauf verzichteten sich mit allen möglichen Drogen die arbeitsame Nachkriegswelt bunt zu spritzen, zu schnupfen, zu rauchen. Anno dazumal gab es aber auch noch brauchbare Drogenpräventionsmittel, die in unserer Gegenwart leider Gottes fehlen. Die Rede ist von gut gemachten Aufklärungsfilmen. Da im Grunde genommen allen bekannt ist, daß Anti-Drogen-Kampagnen heutzutage rein gar nichts mehr bringen, hat man sich dazu entschieden den &#8220;nationalen Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige&#8221; einzurichten, den wir von der Metawelle heute feierlich begehen wollen. <span id="more-491"></span></p>
<p>Und wie? Na mit Filmen natürlich, mit den so schmerzlich vermissten Aufklärungsfilmen aus den 50ern. Wir leisten unseren Beitrag. Wir holen die Jugend wieder von der Straße zurück ins Leben, zurück in den erfüllenden Dienstleistungsberuf jenseits des Crackdealertums. Dank ihres fortgeschrittenen Alters, findet man besagte Filme nämlich reihenweise mit Creative Commons-Lizenzen versehen an allen möglichen Stellen des Internets. Einer der besten ist zum Beispiel dieser hier, in dem das abschreckende Beispiel mit Namen <i>Marty</i> ein paar schwerwiegende Fehler begeht. </p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/32912172@N00/2676109859/ ">http://www.flickr.com/photos/32912172@N00/2676109859/</a></p>
<p>Aber es geht noch besser und vor allem etwas länger in &#8220;The Terrible Truth&#8221; aus dem Jahre 1951, der es sogar fertig bringt die Genossen hinterm Vorhang herzuholen: &#8220;some say the reds are promoting dope traffic in the united states to undermine national moral. they did in in china a few years back.&#8221; Auch hier geht es wieder um das Thema <i>wie wird aus dem Marihuana-Konsumenten der Drückerkumpel von Sid Vicious</i>. </p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" width="320" height="263" id="FlowPlayer" data="http://www.archive.org/flv/FlowPlayerWhite.swf"><param name="movie" value="http://www.archive.org/flv/FlowPlayerWhite.swf"/><param name="scale" value="noScale"/><param name="wmode" value="transparent"/><param name="allowScriptAccess" value="sameDomain"/><param name="quality" value="high"/><param name="flashvars" value="config={     loop: false,     autoPlay:false,     autoBuffering:false,     initialScale: 'fit',     videoFile: 'http://www.archive.org/download/Terrible1951/Terrible1951.flv',     splashImageFile: 'http://www.archive.org/download/Terrible1951/Terrible1951.thumbs/Terrible1951_00000003.jpg',   }"/></object><br />
<small><a href="http://www.archive.org/details/Terrible1951">http://www.archive.org/details/Terrible1951</a></small></p>
<p>Wirklich schade, daß sich kaum etwas anderes als Beipiele aus dem Gras und Heroin Umfeld finden ließen. Das hätte diesem nationalen Gedenktag sicher gut zu Gesicht gestanden. Aber was solls. Stoßen wir an auf Jimi, Janis, Sid, Johnny und wie sie alle heißen.  </p>
<p>Was, noch nicht genug? Hier ein paar Links zu weiteren guten Produktionen: </p>
<p>Drug Addiction:</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" width="320" height="263" id="FlowPlayer" data="http://www.archive.org/flv/FlowPlayerWhite.swf"><param name="movie" value="http://www.archive.org/flv/FlowPlayerWhite.swf"/><param name="scale" value="noScale"/><param name="wmode" value="transparent"/><param name="allowScriptAccess" value="sameDomain"/><param name="quality" value="high"/><param name="flashvars" value="config={     loop: false,     autoPlay:false,     autoBuffering:false,     initialScale: 'fit',     videoFile: 'http://www.archive.org/download/DrugAddi1951/DrugAddi1951.flv',     splashImageFile: 'http://www.archive.org/download/DrugAddi1951/DrugAddi1951.thumbs/DrugAddi1951_00000003.jpg',   }"/></object><br />
<small><a href="http://www.archive.org/details/DrugAddi1951">http://www.archive.org/details/DrugAddi1951</a></small></p>
<p>Reefer Madness:</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" width="320" height="263" id="FlowPlayer" data="http://www.archive.org/flv/FlowPlayerWhite.swf"><param name="movie" value="http://www.archive.org/flv/FlowPlayerWhite.swf"/><param name="scale" value="noScale"/><param name="wmode" value="transparent"/><param name="allowScriptAccess" value="sameDomain"/><param name="quality" value="high"/><param name="flashvars" value="config={     loop: false,     autoPlay:false,     autoBuffering:false,     initialScale: 'fit',     videoFile: 'http://www.archive.org/download/reefer_madness1938/reefer_madness1938.flv',     splashImageFile: 'http://www.archive.org/download/reefer_madness1938/reefer_madness1938.thumbs/reefer_madness1938_00000003.jpg',   }"/></object><br />
<small><a href="http://www.archive.org/details/reefer_madness1938">http://www.archive.org/details/reefer_madness1938</a></small></p>
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		<title>Jesus verprügelt Gott</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Mar 2008 12:30:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netz(Kultur)]]></category>
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		<category><![CDATA[Spiel]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://metawelle.net/2008/03/18/jesus-verprugelt-gott/"><img src="http://metawelle.net/wp-content/uploads/2008/03/faith-fighter_klein.jpg" align="left" /></a><p>Oh wie schön, daß es sie noch gibt, diese wunderbare politische Inkorrektheit. Denn wie schrecklich wäre eine Welt, in der wir den Hippies den Sieg überlassen würden? Überall Liebe und Frieden? Bäh, das muß doch nun wirklich nicht sein. Die großen Kirchen und ihre Anhängerschaft denken da ja oftmals ähnlich und deswegen gibt es jetzt eine wunderbare Möglichkeit für Gläubige ihren Zorn an den ganzen Konkurrenzreligionen einmal am heimischen PC oder Mac auszulassen.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://metawelle.net/wp-content/uploads/2008/03/faith-fighter.jpg" alt="Faith Fighter cc by-nc-nd" /><br />
[Screenshot: Faith Fighter cc <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/us/">by-nc-nd</a>]</p>
<p>Oh wie schön, daß es sie noch gibt, diese wunderbare politische Inkorrektheit. Denn wie schrecklich wäre eine Welt, in der wir den Hippies den Sieg überlassen würden? Überall Liebe und Frieden? Bäh, das muß doch nun wirklich nicht sein. Die großen Kirchen und ihre Anhängerschaft denken da ja oftmals ähnlich und deswegen gibt es jetzt eine wunderbare Möglichkeit für Gläubige ihren Zorn an den ganzen Konkurrenzreligionen einmal am heimischen PC oder Mac auszulassen.</p>
<p><a href="http://www.molleindustria.org/faith-fighter">Faith Fighter</a> heißt der Spaß, um den es geht. Hinter diesem Begriff, den man wohl am ehesten im Ticker bei CNN erwarten würde, verbirgt sich ein recht einfach gemachtes Prügelspiel im altbekannten Street Fighter-Stil. Ganz ähnlich wie beim vergleichbaren <a href="http://www.adultswim.com/games/biblefight">Bible Fight</a> schlüpft der Spieler in die Rollen diverser Religionssuperstars. Damit sind keineswegs irdische Repräsentanten gemeint, wie in etwa der Dalai Lama, Ratze, Elvis oder Maradonna(s Hand). Obwohl diese <i>Menschen</i> in einem derartigen Computerspiel von gewissem Reiz sein könnten, haben sich die <a href="http://www.molleindustria.org">Macher (molleindustria)</a> lieber dafür entschieden sich an die wirklich großen der Branche heranzuwagen: Das wären God, Jesus, Budai, Buddha, Muhammad und Ganesha.</p>
<p>Dann also nichts wie rein ins Getümmel. Das Spiel bietet uns zwei verschiedene Varianten. Erstens wäre das der von vergleichbaren Spielen bekannte Turniermodus, in dem alle Gegner nach und nach ausgeschaltet werden müssen, so daß am Ende ein Oberbossgegner bekämpft werden kann. Um wen es sich dabei in Faith Fighter handelt, möchte ich in diesem Text hinter einem spannungserhaltendem Schleier verbergen. Man muß schließlich nicht gleich alles verraten. Ich jedenfalls war amüsiert, als ich beim Testspielen so weit war.</p>
<p>Spielvariante Nummer zwei besteht aus einfachen Kämpfen der oben genannten Prügelgötter. Von besonderem Interesse dürfte hier die einhergehende Möglichkeit zum Multiplayerspiel (allerdings an nur einem Rechner) sein. Die drei verfügbaren Schwierigkeitsgrade sind nämlich in Wahrheit nicht <i>easy</i>, <i>medium</i> und <i>hard</i>, sondern eher unfassbar leicht, besonders leicht und leichter als easy.</p>
<p>Aber da habe ich doch Verständnis für die Entwickler. Schließlich wollen die sich ja nicht mit unzähligen Fanatikern herumschlagen, die ihnen die Ohren vollheulen, weil sie gemeinsam mit ihrem Lieblingsgott nicht gewinnen können, da sie eventuell nicht in der Lage sind die drei Spezialkampftechniken auswendig zu lernen, die jeder Charakter beherrscht. Mit ein wenig mehr Ernst betrachtet, könnten die Schöpfer (also die von Faith Fighter) aber sogar berechtigt Angst kriegen, in Zeiten, in denen man Botschaften anzündet, weil schlechte, aber im Grunde genommen harmlose Karikaturisten sich am Profil eines gewissen Religionsstifters versuchen. Vielleicht muß man sich auch gerade deswegen gleich zu Beginn des Spieles für entweder die unzensierte oder die zensierte Version entscheiden. In letzterer kämpft der besagte alte Mann mit einem formschönen, schwarzen Kreis als Kopfersatz.</p>
<p>Fassen wir zusammen: <a href="http://www.molleindustria.org/faith-fighter">Faith Fighter</a> ist ein kurzes, unterhaltsames Spiel mit einem starken Hang zur Religionskritik. Wer damit umgehen kann und kleine Spiele am PC mag, dem verspreche ich ein paar freudige Momente. Diesem Schlag Mensch, dazu aber auch allen anderen, möchte ich nicht unterschlagen, daß <a href="http://www.molleindustria.org">molleindustria</a> noch diverse weitere schöne Spiele im Angebot hat. Da wäre in etwa eine packende Wirtschaftssimulation zur beliebten Restaurantkette mit dem großen M. Das <a href="http://www.mcvideogame.com/">McDonald&#8217;s Videogame</a> würde der Konzern aber wohl wegen der immer wieder aufflackernden Realitätsnähe eher nicht zur Eigenwerbung verwenden wollen. Nicht weniger kritisch kommt das ebenfalls nicht weniger anspruchsvolle <a href="http://www.molleindustria.org/en/operation-pedopriest">Operation Pedopriest</a> daher, bei dem es darum geht von offizieller Seite aus Priester zu beschützen, die&#8230; nun ja, ratet mal. Wer mehr will, muß es selber entdecken. Für genug Auswahl sollte gesorgt sein; für die Freiheit sorgt <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/us/">diese</a> Lizenz.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Neues Altes von Dharmasound</title>
		<link>http://metawelle.net/2008/02/10/neues-altes-von-dharmasound/</link>
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		<pubDate>Sun, 10 Feb 2008 02:08:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henning</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Absolute Balance]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href="http://metawelle.net/2008/02/10/neues-altes-von-dharmasound/"><img src="http://metawelle.net/wp-content/uploads/2008/02/dharma_klein.jpg" align="left" alt="cc by-nc-nd http://www.dharmasound.com/release.asp?id=90&#038;title=Absolute%20balance" /></a><p>Der Volksmund sagt: Alle guten Dinge sind drei. Nun weiß ja niemand so genau, ob dem Volksmund noch über den Weg zu trauen ist. Schließlich hat er schon das ein oder andere Mal gehörig daneben gelegen. Es gibt allerdings begründete Annahmen, daß er jetzt ausnahmsweise Recht behalten könnte. Das italienische Netlabel <a href="">Dharmasound</a> hat nämlich in der vergangenen Woche mit <a href="http://www.dharmasound.com/release.asp?id=90&#038;title=Absolute%20balance">Absolute Balance</a> eine Kompilation der besten Veröffentlichungen des Hauses aus dem Jahr 2007 herausgebracht und das ist mal ein echter Dreiteiler geworden...</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://metawelle.net/wp-content/uploads/2008/02/dharma.jpg" alt="" /><br />
<small>[Foto: <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.5/it/">cc</a> <a href="http://www.dharmasound.com/">dharmasound</a>]</small></p>
<p>Der Volksmund sagt: Alle guten Dinge sind drei. Nun weiß ja niemand so genau, ob dem Volksmund noch über den Weg zu trauen ist. Schließlich hat er schon das ein oder andere Mal gehörig daneben gelegen. Es gibt allerdings begründete Annahmen, daß er jetzt ausnahmsweise Recht behalten könnte. Das italienische Netlabel <a href="http://www.dharmasound.com/">Dharmasound</a> hat nämlich in der vergangenen Woche mit <a href="http://www.dharmasound.com/release.asp?id=90&#038;title=Absolute%20balance">Absolute Balance</a> eine Kompilation der besten Veröffentlichungen des Hauses aus dem Jahr 2007 herausgebracht und das ist mal ein echter Dreiteiler geworden. Man hat sich dafür die drei Kategorien <i>heart</i>, <i>mind</i> und <i>unveiled</i> zurechtgelegt. Unter <i>heart</i> fällt all die Musik, die mit mehr oder weniger &#8220;echten&#8221; bzw. klassischen Instrumenten geschaffen wurde, <i>mind</i> schließt alles das ein, was dem Genre der elektronischen Musik zuzuordnen ist und <i>unveiled</i> ist im Grunde genommen beides, nur eben, wie der Name den im englischen versierten Zeitgenossen schon verrät, unverschleiert oder in diesem Fall unveröffentlicht. </p>
<p>Aber mal ernsthaft: Diese Kategorien sind nichts weiter als ein billiger Versuch sich in Bescheidenheit zu sonnen, denn in Wirklichkeit hat die Kompilation 19 Songs und 19 verschiedene Genres zu bieten. Loß geht es mit einem loungingen Remix von <a href="http://www.fabryka.it">Fabrykas</a> <i>Handful Of Dust</i>, für den das Duo <a href="http://musetta.co.uk">Musetta</a> verantortlich ist. Hinterher gibt es drei Minuten Klavierspiel, direkt danach Rock, dann wieder sanfte Popmusik. Alles ist vorhanden, nur keine sanften Übergänge. Selbst wenn gegen Ende alles etwas elektronischer daherkommt, werden Momente, in denen man sich gerade beruhigt zurückgelehnt hat, unterbrochen von Krachorgien, wie zum Beispiel <a href="http://www.franzrosati.com">Franz Rosatis</a> <i>Outop</i>. Ein wenig abgebrüht muß man schon sein, um hier über alles locker drüberzuhören. Aber was sollte Dharmasound auch anders machen? Das muß ja alles so schroff sein. Schließlich stellt sich das Label damit vor. Wer viel hat, sollte viel zeigen. Ist doch klar. Die Bescheidenheit kann nach Hause gehen. </p>
<p>Die jetzt zum Teil angedippten 19 Stilrichtungen sind dann letztlich auch diejenigen, die Dharmasound auszeichnen. Man lebt dort von der Vielfalt. Leider findet dieses großartige Label noch viel zu wenig Beachtung, aber das kann sich ja alles ändern. Genau wie der alte Spruch vom Volksmund, daß alle guten Dinge drei seien. Manchmal sind es dann eben doch 19 Dinge oder sogar nur ein einziges Ding. In diesem Fall heißt es <i>Absolute Balance</i>. </p>
<p>Übrigens, wer die jazzigen Songs dieser Kompilation gerne einmal eingebettet in anderen Jazz hören möchte, sollte sich am 10.02. einmal den <a href="http://radiohertz.de/beta-site/category/musik/zielgruppenmusik/jazzabend">Jazzabend</a> auf <a href="http://radiohertz.de">Hertz 87,9</a> anhören.</p>
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		<title>Das Erbe des John P.</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Jan 2008 20:39:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henning</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„People sometimes ask me what I do this show for. I don&#8217;t do it for the credibility or the cool, I don&#8217;t do it for the major record labels, I don&#8217;t do it for the music industry&#8230; I do it for people like (pause) The Undertones.“ Kurz darauf dröhnten die Gitarren von Teenage Kicks aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://metawelle.net/2008/01/13/das-erbe-des-john-p/"><img src="http://metawelle.net/wp-content/uploads/2008/01/ttjp_8.jpg" alt="Tribute To John Peel Session 8" align="left" /></a>
<p>
„<em>People sometimes ask me what I do this show for. I don&#8217;t do it for the credibility or the cool, I don&#8217;t do it for the major record labels, I don&#8217;t do it for the music industry&#8230; I do it for people like (pause) The Undertones.</em>“ Kurz darauf dröhnten die Gitarren von Teenage Kicks aus dem Radio. Der veranwortliche DJ hatte kurzerhand beschlossen die erste EP der Undertones zweimal hintereinander zu spielen. John Robert Parker Ravenscroft hieß dieser Mann. Besser bekannt ist er uns unter dem Namen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/John_Peel">John Peel</a>, bis zu seinem Tod im Jahr 2004 Europas wahrscheinlich bekanntester und geachtetster Radio-DJ. Das hatte seine Gründe: Neben einem humorvollen, eigenwilligen Moderationsstil und von starken Genrebrüchen geprägten Sendungen, war es vor allem Peels Hang zum Neu-Entdecken und Fördern von jungen Künstlern. Über 80 Prozent der von ihm gespielten Stücke waren vorher noch nie im Radio zu hören gewesen. Unzählige Bands verdanken zu einem guten Teil John Peel ihre Karrieren. <span id="more-294"></span></p>
<p>Sehr bedauernswert also, daß er nicht mehr unter uns weilt. Brechen nun dunkle Zeiten für die Musik an? Ist denn da niemand, der sich um Peels Erbe kümmert, niemand, der der Invasion von eiskalt kalkulierenden Schöpfern herzloser Einwegflaschenmusik Paroli bieten kann? Doch halt, fürchtet euch nicht! Da existiert ein kleines gallisches Dorf in Projektform, daß sich gegen das drohende Unheil stemmt. Es heißt <a href="http://www.tributetojohnpeel.org">Tribute To John Peel</a> und versucht dem verblichenen Vorbild sozusagen aus dem Jenseits heraus eine Stimme zu geben. </p>
<p>Aber hier wird natürlich nicht nur Andenken bewahrt, sondern auch gehandelt. Acht Sampler vollgepackt mit junger Musik von unentdeckten Talenten hat Tribute To John Peel bereits veröffentlicht. Der Jüngste aus dieser Reihe ist noch derartig frisch gepresst, daß Onkel Dittmeyer seinen Valensina getrost in den Ausguß kippen könnte. 10 Songs finden sich auf <a href="http://www.archive.org/details/jpt808">Tribute To John Peel – Session 8</a> und ähnlich wie bei den vorangegangenen Zusammenstellungen zeichnet sich auch der achte Teil durch eine fast schon monothematische Stimmigkeit aus. Die von Peel in seinen Sendungen so reichlich betriebenen krassen Stilbrüche lassen sich beim Tribute-Projekt eigentlich nur zwischen den einzelnen Kompilationen beobachten und weniger auf diesen selbst.</p>
<p>Das Genre, das nun auf der neuesten Veröffentlichung abgeackert wird, ist etwas, was man am ehesten als ins Jetzt verschobenen Alternative-Rock der frühen 90er bezeichnen müsste. Alles klingt irgendwie vertraut nach Grungeeinfluß. Da wechseln sich bei jedem zweiten Song mollig-ruhige Gitarrenläufe mit plötzlich hervorschnellenden Krach-Orgien ab, gefolgt von Soli, die J.Mascis sicher ähnlich hingeschrammelt hätte. Dinosaur Jr. in weiblich heißen übrigens Scanners, hier vertreten mit ihrem Song <a href="http://www.archive.org/download/jpt808/JPT008-03-Scanners-I_Used_to_Dream_vbr.mp3">I Used To Dream</a> und neben Spraydog, die irgendwo zwischen Portastatic und den Smashing Pumpkins stehen, meiner Ansicht nach das Highlight auf einem highlightarmen Sampler. Die allgemeine Stimmigkeit ist allerdings derartig dominant, daß die fehlende individuelle Klasse gar nicht so schwer ins Gewicht fällt. Da übersieht man auch gerne das nicht ganz so gelungene, nahe am Original gespielte Teenage Kicks-Cover von The Unfinished Sympathy, was allein dadurch daseinsberechtigt ist, daß John Peel, wie eingangs angedeutet, Teenage Kicks immer wieder als seinen Lieblingssong bezeichnet hat.</p>
<p>Wer sich also nicht schrecken lässt, von durch wabernde Gitarren getriebenen Rock, sollte wirklich einmal hineinhören in diese Kompliation. Denn was alt klingt muß nicht unbedingt alt oder gar schlecht sein. Wer weiß, vielleicht steht uns ja nach 60er-, 70er- und 80er-Revival nun bald ein 90er-Revival ins Haus? Mit Blick auf Auswüchse wie den so genannten New Rave klingt das gar nicht einmal so abwegig.</p>
<p><a href="http://www.tributetojohnpeel.org/">http://www.tributetojohnpeel.org/</a><br />
<a href="http://www.archive.org/download/jpt808/jpt808_vbr_mp3.zip">Session 8 (ZIP)</a> [<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/uk/">LIZENZ</a>]</p>
<p><a href="http://www.archive.org/download/jpt808/JPT008-01-The_Unfinished_Sympathy-Teenage_Kicks.mp3">The Unfinished Sympathy &#8211; Teenage Kicks</a><br />
<a href="http://www.archive.org/download/jpt808/JPT008-02-Spraydog-This_Wishlist.mp3">Spraydog &#8211; This Wishlist</a><br />
<a href="http://www.archive.org/download/jpt808/JPT008-03-Scanners-I_Used_to_Dream_vbr.mp3">Scanners &#8211; I Used to Dream</a><br />
<a href="http://www.archive.org/download/jpt808/JPT008-04-Crevecoeur-Slow_waltz_with_elvis_vbr.mp3">Crevecoeur &#8211; Slow Waltz With Elvis</a><br />
<a href="http://www.archive.org/download/jpt808/JPT008-05-Dustveil-Sentimental_lies_vbr.mp3">Dustveil &#8211; Sentimental Lies</a><br />
<a href="http://www.archive.org/download/jpt808/JPT008-06-VENTURA-The_Colour_Of_My_Dope_vbr.mp3">Ventura &#8211; The Colour Of My Dope</a><br />
<a href="http://www.archive.org/download/jpt808/JPT008-07-Popular_Workshop-All_About_Vikki_vbr.mp3">Popular Workshop &#8211; All About Vikki</a><br />
<a href="http://www.archive.org/download/jpt808/JPT008-08-Marvin-Noise_olympique.mp3">Marvin &#8211; Noise olympique</a><br />
<a href="http://www.archive.org/download/jpt808/JPT008-09-Steeple_Remove-Free_Open_Tune.mp3">Steeple Remove &#8211; Free Open Tune</a><br />
<a href="http://www.archive.org/download/jpt808/JPT008-10-Gable-Georges_Perrier.mp3">Gable &#8211; Georges Perrier</a></p>
<p>Alle Songs stehen unter <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/uk/">dieser CC-Lizenz</a>.</p>
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