Der Wirtschafts-Nobelpreis geht dieses Jahr erstmals an eine Frau. Elinor Ostrom. Ihre Arbeiten sind für die Creative Commons-Bewegung von großer Bedeutung. In den späteren Werken widmete sich Ostrom dem Wissen und der Problematik des geistigen Eigentums. Sie widerspricht darin den Ansichten vieler Politikwissenschaftler und Ökonomen, dass die einzige Lösung für Allmendeprobleme in Eingriffen des Staates besteht. In ihren Forschungsarbeiten wies sie nach, dass Institutionen und Gruppen dazu in der Lage sind, Allmendeprobleme selbstständig zu lösen, ohne die staatliche Etablierung und Durchsetzung von Eigentumsrechten. Als grundlegendes Werk ist vor allem ihr Buch “Governing the Commons: The Evolution of Institutions for Collective Action” zu empfehlen.


