„Using the cursor“
Nur wer seine Kühe mit saftigen Gras füttert, der wird auch leckere Milch ernten. Wer allerdings immerzu Kraftfutter in die zu armen Milchmaschinen verkommenen Tiere kippt, der bekommt zwar irgendwie was weißes trinkbares, aber richtig leckere Milch ist das auch nicht mehr. Und haltbar muss sie dann auch noch sein. Schön in der Konsistenz bleiben, in der sie im Supermarkt stand – unveränderlich bis in alle Ewigkeit (oder zumindest für eine gefühlte Ewigkeit).
Ungefähr so ähnlich ist es auch mit der freien Kultur. Saftig grünes und freies Wissen muss man an die Menschen verfüttern, damit sie auch weiterhin neue saftig grüne und freie Ideen ausspucken. Und die wiederrum werden dann wieder von Anderen konsumiert und so gibt es sozusagen regenerative Ideen.
Aber Vorsicht vor dem grauen Markt und seinem bösen, sehr hungrigen „Vektorialisten“. Der will fressen und dann zwar auch Konsumenten füttern, aber nur mit copyright-geschützten Inhalten. Und weil aus dieser zwar essbaren, aber ach so grauen Masse keine neuen Ideen entstehen dürfen und können, werden wir alle auch zu einer grauen Masse. Ein trauriges Ende der Geschichte? Nein!
Glücklicherweise gibt es dich und deinen Cursor. Du kannst den Grauen helfen, die Grünen füttern und der Vektorialist wird wohl verhungern müssen. Logisch oder? Also sei ein bisschen Momo und spiel einfach das Free Culture Game – a playable theory und hoff mit mir, dass es in der Realität nicht ganz so schwierig sein wird.

