Some Call It Repetitive Noise
Instrumentelle Musik ist im Vergleich zu Musik mit Texten in etwa gleichzusetzen mit dem Lesen eines Buches und dem Anschauen eines Filmes. In einem Film bleibt weniger Raum für Fantasie. Ist der Schauplatz in einem Buch lediglich skizziert und man malt ihn sich in der Fantasie aus, so bekommt man ihn im Film vorgesetzt. Ok, der Vergleich hinkt, denn Texte eines Liedes können durchaus unterschiedlich interpretierbar sein, genauso wie auch eine Handlung eines Filmes und die verwendete Kameraführung etc. unterschiedliche Interpretationen des Gezeigten zulässt. Trotzdem, der Punkt der Fantasie bleibt bestehen. Und genau das - das Beflügeln der Fantasie bei dem Hören von bestimmen Melodien und Rhytmen ist das was mich immer wieder fasziniert. Besonders bei instrumentellen Postrock Bands, die in mehreren Gitarrenspuren Tonleitern auf- und abwandern und mit Differenz in Lautstärke und Intensität Geschichten erzählen, bzw. Geschichten im Kopf entstehen lassen, so wie es die jeweilige Stimmung zulässt. Für alle die diese Begeisterung teilen können bietet das Netlabel Lost Children Material für unzählige individuell im Kopf entstehende Geschichten.
In insgesamt 26 Veröffentlichungen bietet das Netlabel Lost Children allerfeinste und hochqualitative Postrockbands, die zu Unrecht noch größtenteils unbekannt sind. Hier einige Perlen:
God Is An Astronaut - Tempus Horizon [Link zum Album | Lizenz]
The American Dollar - DEA [Link zum Album | Lizenz]
Caspian - Quovis - Further Up - Further In [Link zum Album | Lizenz]
Time.Space.Repeat - Joy / Sorrow [Link zum Album | Lizenz]
Lost Children @ Archive.org
Lost Children @ Myspace
Bildquelle: Lost Children


woohoo, die 2 Lieder von God is an astronaut und Caspian sind schon mal sea oag.