Betritt man das Musikportal Pandora von außerhalb der USA, bekommt man seit einiger Zeit folgende Nachricht: “Dear Pandora Visitor. We are deeply, deeply sorry to say that due to licensing constraints, we can no longer allow access to Pandora for most listeners located outside of the U.S. We will continue to work diligently to realize the vision of a truly global Pandora, but for the time being we are required to restrict its use. We are very sad to have to do this, but there is no other alternative…” Es gibt immer eine Alternative! Man muss sie nur finden.

Da zur Zeit ein “simpler” IP-Filter eingesetzt wird, der eigentlich nur die IP-Adresse des Besuchers mit einer internen Liste abgleicht, und Allen den Zugriff verweigert, die nicht als US-IP-Adresse identifiziert werden können, hat sich relativ schnell jemand hingesetzt, überlegt und ein How to: access Pandora from outside the US geschrieben. Wie das funktioniert? Einfach gesagt: Dem IP-Filter wird eine US IP-Adresse “vorgetäuscht” und Pandora “denkt” man komme aus den USA und öffnet die Truhe, bzw. die Büchse. HA!

[Bild: Screenshot Pandora]


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Comments ( 5 )

Ja, aber ist es nicht so, dass last.fm nicht eh’ das bessere Projekt dieser Art ist und Pandoras Büchse ruhig geschlossen bleiben darf?

Flo added these pithy words on May 16 07 at 11:12 pm

Ob besser oder nicht ist eine andere Frage. Ob das System “Audioscrobbler” (Last FM) oder “Music Genome Project” (Pandora) besser ist sicherlich auch… Es geht viel mehr darum dass ein Dienst vielen Leuten aus irgendwelchen Lizenzgründen verwehrt wird und es Leute gibt, die genau das kacke finden und einen Weg suchen (und finden) das System des Aussperrens zu überlisten. Und das ist toll.

Christian added these pithy words on May 16 07 at 11:23 pm

hoffentlich bekommt das bessere pandora (last.fm) nicht ähnliche probleme. die gema ist hierzulande immer noch einer der engstirnigeren rechteverwalter im vergleich zu denen anderer länder…

rotor added these pithy words on May 18 07 at 4:40 pm

na, so einfach ist es glaub ich doch nicht; ich bin schon früher mal auf diese Seite gestoßen, aber wenn Pandora mal nicht den “Dear Visitor”-Text angezeigt hat, ist es beim Laden abgebrochen und hat ein “we’re having technical difficulties” angezeigt, und das bei mehreren Methoden (webbasierte Proxy-Dienste wie öffentliche Hardware-Proxies) und über mehrere Wochen hinweg. es dürfte wohl nicht so schwer sein, einen User über einen Proxy hinaus zu verfolgen oder zumindest einen Proxy von einem User zu unterscheiden (im Prinzip reicht das ja, obwohl man damit auch rechtmäßige US-Nutzer ausschließen würde). Hat’s bei sonst irgendwem geklappt? Würde mich interessieren, wenn ja, mit welcher Methode.

lukey added these pithy words on Jul 10 07 at 2:15 am

und wegen last.fm: was ich davon gesehen hab, sind die mit pandora kaum zu vergleichen, 30s-Previews sind alles, was man da zu hören bekommt, außer eben cc-content und bands die noch zu unbekannt sind um mit ihrer Musi Kohle zu machen. bei Pandora kriegst du nur vollwertige, ganze Lieder (dafür kannst du halt nicht aussuchen, welche Lieder du kriegst, um ein Ausnutzen des Diensts zu verhindern, aber für den eigentlichen Zweck ist das ja eh unerheblich, wenn du neue Musikschaffende kennen lernen willst, zielst du ja eh nichtauf ganz bestimmte Nummern ab).

lukey added these pithy words on Jul 10 07 at 2:42 am

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