(Tarran The Tailor – The Salt // CC)
Tarran The Tailor, alias Tarran Gabriel kommt aus Vancouver und macht von osteuropäischen Klängen inspirierten Indie-Folk, der zum Teil an Beirut erinnert, hin und wieder nach Manu Chao klingt und in energetischen Momenten das Charisma eines Eugene Hutz und seine Gogol Bordello erreicht. Trotzdem ist “The Salt”, das Debutalbum des Kanadiers, ein eigenständiges und vorallem sehr eigenwilliges Werk, dass zwischen Freude und Trauer, Witz und Melancholie schwankt. Gerade deswegen möchte man gerne glauben, dass die besungenen Geschichten wahr sind. Aber dem ist nicht so: The Salt ist der Soundtrack für einen bald erscheinenden Kurzfilm, in dem es um einen alten Mann geht, der seine Heimat verlässt, um auf Übersee sein spätes Glück zu finden.
Und die Reise über das Meer in dieser “An Ocean folk tale” scheint Tarran besonders zu beschäftigen: In einigen Liedern hört man Meeresrauschen und knarzende Segel eines einsam und auf hoher See verloren wirkenden Segelbootes. Dazu passen auch die Bilder auf seiner Webseite, die zum Großteil aus Unterwasser-Fotografien bestehen.
“The Salt” gibt es zum Pay-What-You-Want-Betrag auf Bandcamp. Weitere Tracks von ihm gibt es bei dem ebenfalls aus Kanada stammenden Netlabel Peppermill Records.
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Comments ( 1 Comment )
thanks for the words,
good to be heard. .boom .


