Überblick er(be)halten
Das Angebot an “freien” Inhalten, ob Musik, Film, Fotos, Literatur oder Software wächst nicht nur in der Quantität, sondern auch in der Qualität. Der technische Aufwand und die Produktionskosten für kulturelle Inhalte sind heutzutage so gering wie nie zuvor.
Seit knapp 3 Wochen läuft auf meinem Laptop die aktuelle Xubuntu Version. Mein erster Versuch startete vor ein paar Jahren mit Suse, was mich relativ schnell abschreckte. Vor zwei Jahren versuchte ich es wieder. Diesmal mit Ubuntu’s Hoary Hedgehog, das mich wiederum als Linux-Anfänger mit diversen ungeklärten Fragen und nichterkannten Hardwareelementen allein ließ. Vor drei Wochen wie gesagt Xubuntu, eine abgespeckte Ubuntu-Version, die meinem kleinen X21 nicht allzu viel abverlangt. CD rein, im handumdrehen installiert, alles problemlos erkannt (sogar meine PCMCIA W-Lan Karte), fertig und glücklich. Wer schreiben will bekommt Open Office, wer Grafiken/Bilder erstellen oder bearbeiten möchte bekommt Gimp und wer Audio bearbeiten möchte, dem steht Audacity zur Verfügung. All diese Programme stehen auch Windowsnutzern zur Verfügung.
Die Free Me DVD liefert nun einen Ein- und Überblick zu nutzbaren und bearbeitbaren Inhalten, die zum größten Teil unter Creative Commons Lizenzen zur Verfügung stehen. Auf der DVD befinden sich Bücher, Filme, Musik und Software und auf der Seite der Aktion finden sich außerdem sehr hilfreiche Links, die einem zu Quellen weiterer “freier” Inhalte leiten.
FreeMe DVD (Offizielle Seite)
FreeME DVD @ Archive.org
FreeMe DVD (ISO-File @ Archive.org)
FreeMe DVD (Bittorrent)
Andere Projekte dieser Art:
Entdeckt bei Falk.
[Bild: Screenshot FreeMe]


Hm, könnte auch mal wieder einen Versuch starten…
Bis jetzt scheiterte es immer daran, dass mein DSL-Modem nicht erkannt wurde - und ich irgendwie zu faul bin, mir was anderes zu besorgen.
…so jetzt kennst du meine neue Email…du könntest der erste sein!
Woher nimmst du eigentlich die Zeit. Kennst du eigentlich das Buch “Momo”. da gibt es es so graue Männer mit Zigarren…
Momo, ja, Michael Ende. Lesen wir gerade. Ich war schon lange nicht mehr so begeistert von einem Buch. Und wenn es nach den Grauen Herren ging, dann dürfte ich mit sowas hier ja gar nicht meine Zeit “verschwenden”. Heute abend gibt’s wohl ein weiteres Kapitel.
Hi,
ich weiß dass sich dieser Kommentar ein wenig nach Hardliner anhört, aber ich möchte es wenigstens angedeutet haben:
Fast alle aktuellen GNU/Linux Distributionen bedienen sich immer häufiger nicht-freier (proprietärer) Software.
Damit werden sie zu *nicht-freien Distributionen* !!
(unter anderem alle Ubuntu Versionen, Fedora, Suse,…..)
Das ist zwar im Hinblick auf bessere Hardware Unterstützung für manche Leute ein gewaltiger Vorteil (dieses berühmte “cd rein, installieren und fertig”), birgt aber meiner Meinung nach ein gewisses Risiko, da der Benutzer nichts davon mitbekommt.
Es gibt auch keinen Knopf oder so, mit dem man bei der Installation ein wirklich “freies System” anwählen (und damit die proprietären Treiber/Erweiterungen abwählen) kann.
Wer also ein komplett freies Betriebssystem auf seinem Computer installieren möchte muss leider immer noch ein wenig genauer auf die Hardware schauen, und zwar *vor* dem Kauf ;-)
Hilfe bietet da z.b. https://www.fsf.org/resources/hw
Mittlerweile gibt es einige wenige GNU/Linux Distributionen, die ausschließlich freie Software verwenden
(ACHTUNG, nicht nur die Lizenz zählt… es gibt einige Programme die unter einer “free Software Lizenz” stehen, aber dennoch keine freie Software sind, da sie kopierten Code etc. aus ihren proprietären Parallelen enthalten. Diese fehlen dann natürlich in wirklich freien Distris)
Empfehlen kann ich z.B. http://www.gnewsense.org/
es gibt aber noch andere Distributionen, die *keine* proprietäre Software benutzen.
hier hilft auch wieder die FSF Website bei der Suche.
so, Ende (mann, war das nen laber-flash ;)